Biosphärenreservat Vessertal
Ruhige Bergwälder, wilde Bachläufe, nebelverhüllte Regenmoore
auf dem Kamm und die würzig duftenden Wiesen.
Diese einzigartige Kulturlandschaft wurde 1979 als eines der ersten
Biosphärenreservate Deutschlands von der UNESCO anerkannt.
Eine ausgewogene Regionalentwicklung ist das Ziel des
Biosphärenreservates.
Es sind die kleinen Dinge, die hier zählen. Die Blume am Wegrand, üppige Bergwiesen, die das sanfte Spiel des Windes genießen. Klares Gebirgswasser, das sich in kleinen Bächen den Weg durch romantische Täler sucht, oder das Wild, das auch am Tag den schützenden Wald zum Grasen verläßt, weil hier der Mensch, im
Einklang mit der Natur, Bestandteil seines Lebensraumes ist.
SchönbrunnMehrere Wege führen in dieses idyllische Örtchen im Thüringer Wald. Vorbei an der Talsperre und dann nach Schönbrunn. Eine Strecke ist ideal für Familien und eine zweite genau richtig für Biker. Der KickelhahnDer Aussichtsturm auf dem 861 m hohen Kickelhahn
stand zu Goethes Zeiten noch nicht.
Der Bau wurde 1852 von Maria Pawlowna bei ihrem
Besuch im Jagdhaus Gabelbach angeregt und zwei Jahre
später fertiggestellt. Die russische Zarentochter war
Anfang des 19. Jahrhunderts als Gattin des Erbprinzen
Carl Friedrich nach Weimar gekommen. Oberer BerggrabenSeit 1444 ist der Kupfer- und Silberbergbau in Ilmenau urkundlich belegt. Von Beginn an erwiesen sich die Wasserzuflüsse in den Gruben als Hauptproblem. Die zur Hebung des Wassers geschaffenen Künste (Pumpen) wurden zunächst mit Pferdekraft betrieben. Nach
und nach wurde dazu übergegangen, die tierische Arbeitskraft durch die Kraft des Wassers zu ersetzen. Hierfür wurde im Gebirge Wasser angestaut und über Berggräben zu den Schachtanlagen geleitet. GoethewanderwegMit dieser Wanderung begeben wir uns auf die Spuren des großen deutschen Dichters, der 28mal in Ilmenau
weilte. Wir passieren die Stätten, die mit dem Wirken Goethes in enger Verbindung stehen. Der Wanderweg ist
durch das "Goethe-G" gekennzeichnet und gut ausgeschildert. Mit einer Gesamtlänge von 18 km und teilweise
steilen Anstiegen ist er als Tageswanderung allerdings nur bedingt geeignet, zumal auch drei Museen besucht werden wollen. IlmenauIn einer "statutarischen Ordnung" vom 12.05.1426 erfolgte die
Ersterwähnung des Ilmenauer Rathauses. Am 24.05.1624 fiel es
einem Stadtbrand zum Opfer. 1625 erfolgte der Wiederaufbau.
Der schwerste aller Ilmenauer Brände, am 03.11.1752, zerstörte
das Rathaus wiederum fast vollständig, das Renaissanceportal
und die Erkerkonsolen widerstanden den Flammen. Zwischen
1764 (Datierung Wetterfahne) und 1786 erstand das Rathaus auf altem
Grundriss, wahrscheinlich unter Verwendung vorhandener Grund-
mauern. Von 1900 - 02 wurde der Bau um einen dreiflügligen Anbau
erweitert. |